Die Zyklopenküste Die Zyklopenküste ist jener Küstenabschnitt, der von der kleinen Seeortschaft S. Maria La Scala bis nach Ognina reicht, ein Fischerviertel vor den Toren von Catania gelegen. S. Maria La Scala ist ein kleiner Fischer- und Badeort auf Meereshöhe. Charakteristisch sind die kleine Kirche aus 17. Jh., die Trattorias und die kleinen Restaurants am Hafen, in denen man köstliche Gerichte mit frischem Fisch von Fischern der Umgebung gefangen, und die berühmten Mandel- und Zitronen- Granite - feingestoßenes Wassereis mit Fruchtsirup - genießen kann. Man erreicht also Capomulini, dessen Kap durch einen Leuchtturm angekündigt wird, und kurz danach Acitrezza, Ortsteil von Acicastello, der als Schauplatz des Romans „I Malavoglia“, eines literarischen Werks von dem Schriftsteller Giovanni Verga, über die Grenzen Siziliens hinaus bekannt wurde. Vor dem Hafen von Acitrezza liegen die Insel Lachea und die „Faraglioni“, Lavafelsen, die aus dem Meer spitz herausragen und ein wunderschönes Szenarium bieten. Der Legende nach sind diese die Felsbrocken, die Polyphem Odysseus hinterher geschleudert hat, nachdem dieser ihn geblendet hatte. Dieser Meeresabschnitt wird zu gutem Recht als Naturreservat betrachtet und dementsprechend geschützt. Immer der Küste entlang gelangt man nach Acicastello. Besonders bekannt ist dieser Ort für sein monumentales Normannenkastell, das auf einer hohen Felsklippe errichtet wurde und, um dessen Herrschaft schon seit den ältesten Zeiten die Araber, die Dynastie der Anjou, die Aragoneser usw. stritten. Nach einem Meeresabschnitt dem Riff gegenüber, gekennzeichnet von Grotten, deren Gewässer blaugrün gefärbt sind, erreicht man schließlich Ognina, ursprünglich ein altes Fischerdorf, das mit seinem kleinem Hafen und den wunderschönen Jugendstilhäusern mit Blick auf das Meer nun komplett zum urbanistischen Netz von Catania gehört. |
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Die Zyklopenküste
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